Meerechsen sind eine bedrohte Spezies. Von den elf Unterarten sind zehn entweder „stark gefährdet“ oder „von Aussterben bedroht“.

Meerechsen auf den Galápagos-Inseln
Meerechse, Bild: Amy MacLeod

Allerdings sind die Informationen über den Standort und die Größe der Populationen sehr ungenau und veraltet. Das heißt, es ist unmöglich zu wissen, wie es diesen Unterarten geht und ob sie stärker geschützt werden müssen. Mit unserem neuesten Projekt - Iguanas from Above - arbeiten wir daran, traditionelle (bodengestützte) Erhebungen, durch Erhebungen aus der Luft zu ersetzen.

Dadurch können wir viel mehr Orte auf den Inseln sicher erreichen und die Leguane mithilfe von Computern genau zählen. Für diese Zählung nutzen wir auch Online-Freiwillige über die weltweit größte Citizen-Science-Plattform: Zooniverse.org. Wir arbeiten auch daran, „maschinelles Lernen“ für die Zählung von Meerechsen einzusetzen, damit wir unsere menschlichen Bemühungen auf andere Bereiche konzentrieren können.

Meerechsen-Zählung mit Luftbildaufnahmen
Zählung von Galapagos Meerechsen von oben, Bild: Amy MacLeod

Wenn das Projekt abgeschlossen ist, wollen wir vollständige und genaue Schätzungen der Populationsgröße für die gesamte Art - sowie jede der elf Unterarten - veröffentlichen. Dies wird das erste Projekt überhaupt sein, das dies schafft, und es ist ein großer Fortschritt für die Bemühungen zum Schutz des Meerechsen.

Wir sind immer auf der Suche nach Online-Freiwilligen für unsere Arbeit, und wir sind offen für das Interesse von Studenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit bei uns machen möchten. Bitte beachten Sie die untenstehenden Weblinks für weitere Informationen:

Projekt-Website:
Iguanas from Above

Zooniverse-Projekt (Citizen Science):
Iguanas from Above

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