Mit Hilfe des mobilen Kransystems „Leipziger Auwaldkran“ untersuchen wir die räumliche und zeitliche Strukturierung der Diversität von Arthropoden im Kronenraum des Leipziger Auwaldes.

Audwald Leipzig, Forschung mit dem Kran
Auwaldkran Leipzig, Bild: Lisa Hahn

Besonders im Fokus stehen hierbei die Käfer (Coleoptera), Stechimmen (Aculeata, Hymenoptera) und Netzflügler (Neuropterida). Die Untersuchungen erfolgen mit standardisierten Kreuzfensterfallen, die in 20 und 25 Meter Höhe in der Kronenregion sowie bodennah in der Strauchschicht angebracht wurden. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt unserer Analysen:

  • Wie hoch ist der Artenreichtum in den Baumkronen?
  • Gibt es räumliche Verteilungsmuster in den verschiedenen Höhenstufen
  • (Strauchschicht, untere und obere Kronenregion)?
  • Gibt es zeitliche Verteilungsmuster?
  • Finden sich Unterschiede zwischen den Baumarten?

Die derzeit laufenden Untersuchungen basieren auf den jährlichen Beprobungen von 2016, 2017 und 2018. Zudem greifen wir auf Daten einer früheren Studie unserer Arbeitsgruppe von 2002/03 zurück und bilden somit auch die Grundlage für Langzeitstudien, um eventuelle Veränderungen der Biodiversität insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels zu detektieren.

Kreuzfensterfalle und Fanggefäße
Auwaldkran und Kreuzfensterfalle, Bild: Nora Haack

Die Untersuchungen sind eingebunden in das Projekt „Leipziger Auwaldkran“ und werden gefördert vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv).

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