Sie interessieren sich für eine Abschlussarbeit in unserer Arbeitsgruppe? Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu möglichen Themen für Abschlussarbeiten, aktuellen Ausschreibungen, dem Ablauf zur Themenvergabe, sowie Informationen zu unserem Betreuungskonzept. Wie freuen uns, von Ihnen zu hören!

Eine Studentin sitz an einem Tisch und liest in einem Buch, vor ihr liegt ein weiterer Stapel an Büchern.
Eine Studentin, die ihre Abschlussarbeit schreibt, Foto: Colourbox.de.

Welche Möglichkeiten für Abschlussarbeiten gibt es?

Wir bieten eine Reihe spannender Bachelor- und Masterarbeiten zu verschiedenen entwicklungspsychologischen Forschungsthemen unserer Arbeitsgruppe an. Weiter unten können Sie aktuell ausgeschriebenen Abschlussarbeiten einsehen (Stand: 30. Oktober 2021). Wir sind jedoch auch offen für eigene Themenvorschläge und Initiativmeldungen! Beachten Sie in jedem Fall die allgemeinen Hinweise zur Themenvergabe. 

Generell betreuen wir Bachelor -und Masterarbeiten in folgenden Themenbereichen:

  • Erfolgreiche Entwicklung vom Jugendalter bis ins hohe Alter; Entwicklungsbereiche: Emotionsregulation, emotionale Reaktivität, Weisheit; Achtsamkeit (Prof. Dr. Ute Kunzmann)
  • Empathie über die Lebensspanne, Konfliktmanagement in beruflichen und Bildungs-Kontexten (Dr. Cornelia Wieck
  • Gesundheit und Wohlbefinden über die Lebensspanne, Soziale Ungleichheit (Maria Blöchl, M.Sc. M.Sc.)
  • Multi-methodale Untersuchungen von emotionaler Reaktivität und Emotionsregulation, Umgang mit Tod und Sterben (Martin Katzorreck, M.Sc.)
  • Flexible Emotionsregulation in verschiedenen situativen Kontexten (Marie-Louise Iredale, M.Sc.)

 

Wenn Sie Interesse an einer Bachelor- oder Masterarbeit in unserer Arbeitsgruppe haben, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

  1. Sie bewerben sich auf eine von uns ausgeschriebene Abschlussarbeit. In diesem Fall senden Sie bitte eine E-Mail mit einer kurzen Motivation, warum Sie sich für das Thema interessieren, an die Kontaktperson in der Ausschreibung.
  2. Sie bewerben sich mit einem eigenen Themenvorschlag. In diesem Fall kontaktieren Sie initial eine:n mögliche:n Betreuer:in via E-Mail. Diese E-Mail sollte eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens enthalten. Bei eigenen Themenvorschlägen werden wir ablären, ob wir das Vorhaben adäquat betreuen können und ob das Vorhaben im Rahmen einer Abschlussarbeit realisierbar ist.
  3. Wenn momentan keine Arbeiten ausgeschrieben sind oder Sie andere Themen interessieren, können Sie unverbindlich bei eine:m mögliche:n Betreuer:in vie E-Mail nach offenen Themen für Abschlussarbeiten anfragen. Gehen Sie bitte kurz darauf ein, warum Sie sich melden und für welche Themen Sie sich interessieren. 

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und melden uns zeitnah bei Ihnen zurück!

Individuelle und altersbezogene Differenzen in Strategien der kognitiven Neubewertung von Stressoren

Betreuung: Prof. Dr. Ute Kunzmann, Marie-Louise Iredale, Martin Katzorreck

Betreuungszeitraum: flexibel

Wie wir mit unseren negativen Emotionen im Alltag umgehen und sie regulieren, spielt über die gesamte Lebensspanne eine wichtige Rolle. In diesem Projekt wird ein neuer Fragebogen zur Erfassung von individuellen Differenzen in verschiedenen Strategien der kognitiven Neubewertung von Stressoren entwickelt und validiert. Das Besondere an dem Fragebogen ist, dass er die Nutzung einer relativ großen Strategieanzahl in einer Vielzahl von verschiedenen stressreichen Alltagssituationen erhebt. Somit können individuelle Differenzen in generellen Tendenzen untersucht werden (z. B. neigt eine Person generell dazu, Stressoren positiv umzudeuten oder geht sie mit Stressoren eher nüchtern und problemorientiert um?) wie auch in situationsspezifischem Verhalten (z. B. wie flexibel setzt eine Person die ihr zur Verfügung stehenden Strategien in verschiedenen Situationen ein?).

In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei methodische sowie inhaltliche Fragestellungen bearbeitet werden können. Aktuell wird der Fragebogen entwickelt und validiert. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Achtsamkeit und Emotionsregulation

Betreuung: Prof. Dr. Ute Kunzmann

Betreuungszeitraum: flexibel

Viele Interventionsprogramme versprechen, dass Achtsamkeit der Schlüssel für einen guten Umgang mit Stress ist und somit zu hohem körperlichen, sozialen und psychischen Wohlbefinden beiträgt. Weitgehend unerforscht sind jedoch die Mechanismen, die einen solchen Zusammenhang erklären können. In diesem Projekt wird untersucht inwieweit ein dreiwöchiges Achtsamkeitstraining mit zwei Trainingssitzungen und regelmäßigen formellen sowie informellen Achtsamkeitsübungen im Alltag zu einem veränderten Umgang mit negativen Emotionen im Alltag beiträgt.

Die Interventionsstudie wird in diesem Semester durchgeführt. In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei eher inhaltliche Fragestellungen bearbeitet werden sollen. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Flexibilität und Effektivität von Emotionsregulation. Ein multi-methodaler Ansatz

Betreuung: Martin Katzorreck, Marie-Louise Iredale, Prof. Dr. Ute Kunzmann

Betreuungszeitraum: flexibel

Ob im täglichen Leben oder unter den weniger alltäglichen Bedingungen eines Laborexperiments: Auf welche Weise und mit wieviel Erfolg wir mit unseren Emotionen umgehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Um mehr darüber zu erfahren, welche Rolle der Kontext in Stress-Situationen bei der Auswahl und Anwendung von Emotionsregulationsstrategien spielt, planen wir sowohl eine Feldstudie, in der wir junge und ältere Menschen in ihrem Alltag begleiten, als auch ein Laborexperiment, in der dieselben Menschen unter kontrollierten Bedingungen die eigenen Emotionen regulieren sollen.

Die zugehörigen Studien werden ab dem kommenden Sommersemester durchgeführt. In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei sowohl methodische als auch inhaltliche Fragestellungen zu einem der beiden Studienteile (Feldstudie oder Laborstudie) bearbeitet werden können. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Gender, SES und Selbstzuschreibung von sozialem Status im Erwachsenenalter

Betreuung: Maria Blöchl

Betreuungszeitraum: ab Dezember 2021 möglich

In dieser Bachelorarbeit soll untersucht werden, ob (1) die Selbstzuschreibung von Status bei Frauen geringer ist als bei Männern mit gleichem SES, und ob die Gender-Unterschiede Selbstzuschreibung von Status bei Personen mit niedrigerem SES (intersectionality theory / double jeopary hypothesis) oder höherem SES (glass ceiling Effekte) größer sind.

Für das Projekt können bereits vorliegende Daten analysiert werden.

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Selbsteingeschätzte Gesundheit über die Lebensspanne in 79 Ländern

Betreuung: Maria Blöchl

Betreuungszeitraum: ab Dezember 2021 möglich

In dieser Abschlussarbeit soll untersucht werden, inwiefern der Effekt, dass die Selbsteinschätzung von Gesundheit mit dem Alter abnimmt, weltweit generalisierbar ist. Hierzu sollen Daten von über 100,000 Personen aus 79 Länder analysiert werden.

Für das Projekt liegen bereits erhobene Daten vor.

 

Individuelle und altersbezogene Differenzen in Strategien der kognitiven Neubewertung von Stressoren

Betreuung: Prof. Dr. Ute Kunzmann, Marie-Louise Iredale, Martin Katzorreck

Betreuungszeitraum: flexibel

Wie wir mit unseren negativen Emotionen im Alltag umgehen und sie regulieren, spielt über die gesamte Lebensspanne eine wichtige Rolle. In diesem Projekt wird ein neuer Fragebogen zur Erfassung von individuellen Differenzen in verschiedenen Strategien der kognitiven Neubewertung von Stressoren entwickelt und validiert. Das Besondere an dem Fragebogen ist, dass er die Nutzung einer relativ großen Strategieanzahl in einer Vielzahl von verschiedenen stressreichen Alltagssituationen erhebt. Somit können individuelle Differenzen in generellen Tendenzen untersucht werden (z. B. neigt eine Person generell dazu, Stressoren positiv umzudeuten oder geht sie mit Stressoren eher nüchtern und problemorientiert um?) wie auch in situationsspezifischem Verhalten (z. B. wie flexibel setzt eine Person die ihr zur Verfügung stehenden Strategien in verschiedenen Situationen ein?).

In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei methodische sowie inhaltliche Fragestellungen bearbeitet werden können. Aktuell wird der Fragebogen entwickelt und validiert. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Achtsamkeit und Emotionsregulation

Betreuung: Prof. Dr. Ute Kunzmann

Betreuungszeitraum: flexibel

Viele Interventionsprogramme versprechen, dass Achtsamkeit der Schlüssel für einen guten Umgang mit Stress ist und somit zu hohem körperlichen, sozialen und psychischen Wohlbefinden beiträgt. Weitgehend unerforscht sind jedoch die Mechanismen, die einen solchen Zusammenhang erklären können. In diesem Projekt wird untersucht inwieweit ein dreiwöchiges Achtsamkeitstraining mit zwei Trainingssitzungen und regelmäßigen formellen sowie informellen Achtsamkeitsübungen im Alltag zu einem veränderten Umgang mit negativen Emotionen im Alltag beiträgt.

Die Interventionsstudie wird in diesem Semester durchgeführt. In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei eher inhaltliche Fragestellungen bearbeitet werden sollen. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Flexibilität und Effektivität von Emotionsregulation. Ein multi-methodaler Ansatz

Betreuung: Martin Katzorreck, Marie-Louise Iredale, Prof. Dr. Ute Kunzmann

Betreuungszeitraum: flexibel

Ob im täglichen Leben oder unter den weniger alltäglichen Bedingungen eines Laborexperiments: Auf welche Weise und mit wieviel Erfolg wir mit unseren Emotionen umgehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Um mehr darüber zu erfahren, welche Rolle der Kontext in Stress-Situationen bei der Auswahl und Anwendung von Emotionsregulationsstrategien spielt, planen wir sowohl eine Feldstudie, in der wir junge und ältere Menschen in ihrem Alltag begleiten, als auch ein Laborexperiment, in der dieselben Menschen unter kontrollierten Bedingungen die eigenen Emotionen regulieren sollen.

Die zugehörigen Studien werden ab dem kommenden Sommersemester durchgeführt. In diesem Projekt werden sowohl Bachelor- wie auch Masterarbeiten vergeben, wobei sowohl methodische als auch inhaltliche Fragestellungen zu einem der beiden Studienteile (Feldstudie oder Laborstudie) bearbeitet werden können. Ein Projekteinstieg ist jederzeit möglich.

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Measurement Invariance in Subjective Wellbeing Across Gender, Educational Attainment, and Race

Betreuung: Maria Blöchl

Betreuungszeitraum: frühestens ab Januar 2022 möglich

Assoziationen zwischen der Entwicklung von subjektivem Wohlbefinden im Erwachsenenalter und Gender, sozioökonomischem Status (SES) und Race sind theoretisch und praktisch von besonderer Bedeutung, da sie Schlüsse darüber erlauben, wie der soziale Kontext die Entwicklung von Wohlbefinden formt uns vice versa. Die Aussagekraft dieser Befunde hängt jedoch davon ab, ob die Messung von subjektivem Wohlbefinden bei Personen unterschiedlicher Gruppen ähnlich funktioniert. Eine Möglichkeit dies zu überprüfen, besteht darin, die Skalen auf Messinvarianz zu testen. Forschung hierzu ist limitiert, da psychologische Fragebögen oft nur mit wenig diversen Samples validiert werden. Ziel der Masterarbeit soll sein, Messinvarianz für 3 Facetten des subjektiven Wohlbefindens (positiver Affekt, negativer Affekt und Lebenszufriedenheit) zwischen älteren Personen unterschiedlichen Genders (Frauen und Männer), Educational Attainment (kein Abschluss, High School, College) und Race (White Americans and Black Americans) zu überprüfen.

Das Projekt ist geeignet für eine*n Masterand*in mit Interessen an der Schnittstelle zwischen Entwicklungspsychologie, Wohlbefindensforschung, sozialen Ungleichheiten und Testkonstruktion. Gewünscht sind solide Grundkenntnisse in R und die Belegung des Moduls „Testkonstruktion“. Ideal wären erste Erfahrungen mit Strukturgleichungsmodellen.

Für das Projekt liegen bereits Daten aus einem großen Datensatz in den USA vor (Health and Retirement Study).

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Selbsteingeschätzte Gesundheit über die Lebensspanne in 79 Ländern

Betreuung: Maria Blöchl

Betreuungszeitraum: ab Dezember 2021 möglich

In dieser Abschlussarbeit soll untersucht werden, inwiefern der Effekt, dass die Selbsteinschätzung von Gesundheit mit dem Alter abnimmt, weltweit generalisierbar ist. Hierzu sollen Daten von über 100,000 Personen aus 79 Länder analysiert werden.

Für das Projekt liegen bereits erhobene Daten vor.

Wie läuft eine Abschlussarbeit in der Arbeitsgruppe ab?

Die Bearbeitung von Bachelorarbeiten ist für das Sommersemester vorgesehen. In Einzelfällen können wir auch Abschlussarbeiten im Wintersemester betreuen. Beachten Sie jedoch, dass Sie in jedem Fall am Kolloquium für die Bachelorarbeit in unserer Arbeitsgruppe teilnehmen müssen, welches immer im Sommersemester stattfindet. 

Der Bearbeitungszeitraum für Bachelorarbeiten beträgt 23 Wochen.

Die Bearbeitung von Masterarbeiten ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich und erstreckt sich häufig über zwei Semester. 

Der Bearbeitungszeitraum für Masterarbeiten beträgt 46 Wochen.

Falls Sie Interesse an einer Bachelor- oder Masterarbeit in unserer Arbeitsgruppe haben oder bereits eine schreiben, finden Sie im in diesem Dokument wichtige Hinweise und Informationen zu unserem Betreuungskonzept sowie Gestaltungsrichtlinien für das Exposé und die Abschlussarbeit.

Richtlinien für Abschlussarbeiten
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