Hier finden Sie Informationen zu unseren aktuellen Forschungsschwerpunkten und Forschungsprojekten.

Mit einer schwarzen Lupe wird ein Puzzleteil von vielen Puzzleteilen besonders genau betrachtet.
Lupe und Puzzle, Foto: Colourbox.de.

Unsere Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsvorhaben unserer Arbeitsgruppe beruhen auf der Annahme, dass Entwicklung über die gesamte Lebensspanne bis ins hohe Alter hinein möglich ist. Dieser Entwicklungsbegriff beinhaltet auch, dass zu jedem Zeitpunkt im Leben neue Prozesse beginnen können, jede:r Einzelne Reserven hat und Verhalten Plastizität besitzt sowie neben allgemeinen Entwicklungsverläufen kontextabhängige und individuelle Differenzen hinsichtlich des Zeitpunktes, des Ausmaßes und der Richtung von Entwicklungsverläufen zu beobachten sind.

Mit Blick auf die Entwicklungsbereiche liegt unser Forschungsschwerpunkt auf Emotionen und ihren Verschränkungen mit motivationalen, sozialen und kognitiven Prozessen. Dabei geht es uns zum Einen darum, die emotionale Entwicklung vom Jugendalter bis ins hohe Alter hinein als einen Prozess zu beschreiben, der zu jedem Zeitpunkt im Leben gleichzeitig Gewinne und Verluste umfasst. Zum Anderen ist es unser Ziel, die Rolle von Emotionen und emotionalen Kompetenzen für eine erfolgreiche Entwicklung in verschiedenen Lebensbereichen zu untersuchen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Psychologie der Weisheit. Dem Berliner Weisheitsparadigma folgend, definieren wir Weisheit als außergewöhnlich breites und tiefes Wissen über wichtige aber ungewisse Fragen der Lebensdeutung und -führung. Wir interessieren uns für Altersunterschiede im weisheitsbezogenen Wissen sowie für die Interaktionen zwischen weisheitsbezogenem Wissen und weisheitsbezogenem Handeln.

Unsere methodischen Schwerpunkte sind überwiegend im Bereich der experimentellen Entwicklungspsychologie angesiedelt. Im Zentrum des Interesses stehen multi-methodale Erhebungen, bei denen behaviorale und physiologische Daten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Unsere experimentellen Arbeiten ergänzend, untersuchen wir verschiedene Aspekte der emotionalen Entwicklung auch in Alltagskontexten.

Aktuell geförderte Forschungsprojekte

Neues Forschungsprojekt zum Thema Altersunterschiede in der Kontextsensitivität der Emotionsregulation

  • Laborstudien und ambulantes Assessment
  • in Kooperation mit Prof. Dr. Denis Gerstorf (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Steffen Nestler (Universität Münster)
  • finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • ab August 2021
  • wissenschaftliche Mitarbeitende: Martin Katzorreck, Marie-Louise Iredale

Die altersdifferentielle Rolle diskreter Emotionen, motivationaler Tendenzen und Kontrollstrategien bei der Bewältigung psychosozialer Stressoren im Alter

 

  • Measurement Burst Design 
  • in Kooperation mit Prof. Dr. Carsten Wrosch (Concordia University) und Prof. Dr. Christiane Hoppmann (University of British Columbia) 
  • finanziert durch das Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC)
  • 2018 – 2023
  • Laborstudien und ambulantes Assessment
  • in Kooperation mit Prof. Dr. Denis Gerstorf (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Oliver Schilling (Universität Heidelberg)
  • Erhoben im Kontext der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE)
  • finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • seit 2017
  • Doktorand: Martin Katzorreck

Vergangene geförderte Forschungsprojekte

  • Laborstudien
  • in Kooperation mit Prof. Dr. Susanne Scheibe (Universität Groningen)
  • finanziert durch die Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO)
  • 2017 – 2021
  • Postdoktorandin: Dr. Cornelia Wieck
  • Multi-methodische Laborstudien
  • finanziert durch den Freistaat Sachsen
  • 2015 – 2017
  • Doktorand: Martin Katzorreck
  • Multi-methodische Laborstudien
  • finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
  • 2013 – 2016
  • Post-/Doktorandinnen: Margund Rohr, Susann Ullrich, Cornelia Wieck
  • Studien im Kontext der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalter (ILSE)
  • finanziert durch die Dietmar Hopp Stiftung
  • 2013 – 2016
  • Doktorandin: Tina Braun
  • Laborstudien 
  • finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2011 – 2014
  • Doktorandin: Cornelia Wieck
  • Multi-methodische Laborstudien im Kontext des Graduiertenkollegs „Funktion von Aufmerksamkeit für kognitive Prozesse“
  • finanziert durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2010 – 2015
  • Doktorand:innen: Berit Streubel, Robert Neumann, Maria Wirth
  • Laborstudien im Kontext des Defining Wisdom Projects der University of Chicago
  • finanziert durch die John Templeton Foundation
  • 2008 – 2010
  • Doktorandin: Stefanie Thomas

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