Bereits seit 1998 ist der Botanische Garten um eine tierische Attraktion reicher: Die Schmetterlingsschau im Teilkomplex der Gewächshäuser erfreuen sich alljährlich im Frühjahr, Sommer und Herbst großer Beliebtheit besonders bei den kleinen Besucher:innen.

Kopf eines Bananenfalters (Caligo eurilochus) von vorn während diese ein Bananenblatt frisst.
Kopf einer grünen Raupe. Der Körper wird von einem Blatt verdeckt.
Sechs Eier eines Bananenfalters (Caligo eurilochus) auf der Unterseite eines Blattes.
Eine grüne Schmetterlingsraupe auf einem Blatt. Der Hintergrund ist unscharf.
Schmetterling während der Eiablage auf einer Pflanzenranke.
Drei Schmetterlinge der Gattung Heliconius bei der Nektaraufnahme an einer Blüte im Schmetterlingshaus.
Ein frisch geschlüpfter Schmetterling.
Am Ast eines Zitrusgewächses hängt eine kleine hellbraune Puppe eines Schmetterlings. Die hellbraune Puppe verwandelt sich nun die Raupe in einen Falter.
Schmetterlingsfalter sitzt auf einem Blatt mit ausgebreiteten Flügeln.
Atlasspinner mit ausgebreiteten Flügeln sitzt an einem Baumstamm im Schmetterlingshaus.

Hier können die bunten tropischen "Flattertiere" aus nächster Nähe im Freiflug oder bei der Nahrungsaufnahme an künstlichen Nektarquellen und mit etwas Glück auch bei der Eiablage oder dem Schlüpfen aus der Puppe beobachtet werden.

Insbesondere bei schönem Flugwetter (Sonnenlicht) kann man hunderte tropische Tagschmetterlinge beobachten, die bis zu zwei Dutzend verschiedenen Arten angehören. Hierzu gehören z. B. Schwalbenschwänze, Passionsblumenfalter, Monarchfalter, die Baumnymphe oder der große blaue Morphofalter.

Da vielen Schmetterlingsarten auch die für ihre Raupen geeigneten Futterpflanzen angeboten werden können, kann man den gesamten Entwicklungszyklus der Schmetterlinge vom Ei über mehrere Raupenstadien bis hin zum Schlupf der Falter aus den Puppen verfolgen. So sieht man beispielsweise häufig die kleinen bunten Passionsblumenfalter aus Südamerika bei der Eiablage an den Ranken der Passionsblumen. Oder man kann die Raupen des großen Bananenfalters entdecken. Sie fressen entweder in ihrem frühen Entwicklungsstadium gesellig im Takt an Bananenblättern oder ruhen als ältere, zigarrengroße Raupen an den Blattscheiden der Bananen.

 

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