Der Duft- und Tastgarten liegt als Sondergarten direkt neben dem Apothekergarten im Friedenspark. Mit einladenden Bänken und kleinen Skulpturen fühlt man sich zum Entdecken und Verweilen eingeladen.

Blick in den vorderen Teil des Duft- und Tastgartens. An den Seiten sind die Hochbeete mit den riech- und tastbaren Pflanze zu erkennen.
Blick auf die Hochbeete mit den Pflanzen zum Tasten und Riechen.

Diese Sonderanlage des Botanischen Gartens wurde 2007 eröffnet und bietet sowohl blinden und sehbehinderten Menschen als auch sehenden Besucher:innen und Studierenden die Erfahrung einer Fülle von Pflanzenarten. Die Vielfalt der hier, teilweise auf Hochbeeten in Hüfthöhe, präsentierten Pflanzenarten bietet dem Besucher viele olfaktorische und taktile Reize. Das bedeutet, dass wir diese Reize über den Geruchs- oder Tastsinn aufnehmen können. Aber auch akustische Reize hält die Pflanzenwelt für uns parat, was durch aufmerksames Lauschen an Bambushalmen oder Klapperfrüchten schon bei leichtem Wind bestätigt werden kann.

Wiederum ist auch diese Sammlung des Botanischen Gartens Ausdruck der großen Biodiversität des Pflanzenreiches, hier sowohl in chemischer als auch in morphologischer Hinsicht. Genießen Sie also die unterschiedlichen Düfte, die manchmal den ganzen Gartenraum (z. B. Flieder, Robinie, Rosen oder Schneeball) erfüllen können oder denen Sie mit aufmerksamer Nase auf den Hochbeeten nachspüren können. Oder testen Sie die Sensibilität Ihrer Fingerkuppen beim Tasten und Greifen verschiedenster Pflanzenoberflächen, Blattränder, Blüten- und Fruchtstände.

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